
Ihre Zusammenarbeit im Rahmen des Projektes „Schule am Bauernhof“ präsentierten die Landwirtschaftskammer OÖ und Gmundner Milch am 4. Mai in den Linzer Kammerräumlichkeiten erstmals einer breiten Öffentlichkeit. Besonders positiv hob Kammerpräsident ÖR Hannes Herndl hervor, dass durch die „Schule am Bauernhof“ bei Kindern ein neues Werteverständnis für bäuerliche Produkte und bäuerliche Arbeit entstehen könne. „Wenn Kinder Kühe selbst füttern und melken dürfen, merken sie, dass damit viel Arbeit verbunden ist“, ist ÖR Herndl überzeugt.
Chance für die regionale Marke Gmundner Milch
Den hohen Erlebniswert der „Schule am Bauernhof“ betonte auch Mag. Michael Waidacher, Geschäftsführer von Gmundner Milch. Was das Werbebudget betrifft, seien regionale Marken wie Gmundner Milch gegenüber internationalen Konzernen stets im Nachteil. „Die ,Schule am Bauernhof’ ist für uns eine Chance, auch ohne großes Budget erlebbar zu machen, wofür Gmundner Milch steht: nämlich für Werte wie Regionalität, Nachhaltigkeit oder auch Wertschätzung der Landwirte.“
Landwirtschaft „abseits vom Streichelzoo“
Gmundner Milch geht es dabei nicht um die Präsentation einer Bauernhofidylle. „Wir möchten zeigen, wie zeitgemäße, moderne Landwirtschaft funktioniert – abseits vom Streichelzoo“, stellt Josef Fürtbauer, Obmann der Gmundner Molkerei klar. Insgesamt 80 bäuerliche Betrieben beteiligen sich bereits oberösterreichweit an der „Schule am Bauernhof“. Mittels eigener Veranstaltungen bringt die Landwirtschaftskammer OÖ das Projekt vor allem LehrerInnen näher und zeigt auf, wie die Thematik im Unterricht behandelt werden kann.
Das Projekt Schule am Bauernhof
„Schule am Bauernhof“ ist ein Projekt der Landwirtschaftskammer OÖ, bei dem pädagogisch geschulte Bäuerinnen und Bauern den Kindern den Weg der Nahrung von der Herstellung bis zum Supermarkt vermitteln. Hier haben die SchülerInnen zudem Gelegenheit, sich selbst etwa im Herstellen von bäuerlichen Produkten zu üben. Unter Produktpatronanz ihrer neuen Schokomilch unterstützt Gmundner Milch dieses einzigartige Projekt – und setzt damit auch ein Zeichen der Wertschätzung für die Arbeit der Landwirte.